Veranstaltungen

Comic-Helden in und aus Afrika 12. Juni – 23. Juli

Sonderausstellung in der Schule des Sehens mit Exponaten aus der Jahn-Bibliothek für afrikanische Literaturen

Die Ausstellung lädt ein zu einer Begegnung mit Comic-Helden in und aus Afrika, die vielfältige Perspektiven auf eine ganze Reihe von Themen ermöglichen. Die Comics bzw. Comic-Helden einiger zeitgenössischer afrikanischer Künstlerinnen und Künstler sind bewusst als Gegenentwürfe zu kolonial geprägten bzw. stereotypen Vorstellungen von Afrika entstanden, indem sie z. B. Großstadt-Heldinnen oder Superhelden in den Mittelpunkt stellen. Die Ausstellung zeigt aber auch Comics mit weiteren thematischen Schwerpunkten. So ermöglichen afrikanische Comic-Helden in oder unterwegs nach Europa unterschiedliche Perspektiven auf Migration; aber auch Märchen-, Alltags- und Krimihelden sowie Comic-Helden im Dienst von Bildung und Aufklärung sind in der Ausstellung vertreten, ebenso wie afrikanische Comic-Helden der Weltgeschichte, (Anti-)Helden postkolonialer Geschichte oder Nationalhelden.

Flyer der Ausstellung (PDF)

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Öffnungszeiten der Sonderausstellung:

Montag, Mittwoch 16:00 - 19:00 Uhr (am 20.06.2018: 12:00 - 16:00 Uhr)
Dienstag, Donnerstag 12:00 - 14:00 Uhr (nicht am 12.07.2018)

Sonderveranstaltungen:

Dienstag, 12.06.2018, 15:30 Uhr, Vernissage mit thematischer Einführung und szenischer Lesung
Hörsaal 21 (Physikalische Chemie), Jakob-Welder-Weg 11

Donnerstag, 05.07.2018, 18:15 Uhr, Rupert Bazambanza (Ruanda): Comics über den Genozid an den Tutsi als Erinnerungsarbeit
Vortrag / Lesung in französischer Sprache mit deutscher Übersetzung
P 2, Philosophicum, Jakob-Welder-Weg 18

Montag, 23.07.2018, ab 15:00 Uhr, Schwarzer Orpheus meets Comic-Kunst
Festakt zum 100. Jubiläum des Geburtstags von Janheinz Jahn und Finissage in der Schule des Sehens

Montag, 23.07.2018, ab 18:15 Uhr, Ib Zongo (Côte d’Ivoire/Ghana): Comics als Bildungsmedium in Afrika
Vortrag / Lesung in deutscher Sprache
P 2, Philosophicum, Jakob-Welder-Weg 18

Der Eintritt zur Sonderausstellung und den Sonderveranstaltungen ist für alle Interessierten kostenfrei. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Vortrag: „Comtemporary African Art. Studies in the Short 1960s“

Am Donnerstag, 14. Juni 2018, 19:15 Uhr, wird Herr Prof. Dr. Peter Probst in der Schule des Sehens im Rahmen der Vortragsreihe „Michel Oppenheim Lecture“ über „Comtemporary African Art. Studies in the Short 1960s“ sprechen.

Herr Prof. Dr. Probst von der Tufts University zählt zu den wenigen internationalen Kunsthistorikern und Ethnologen, die sich dezidiert mit afrikanischer Kunst beschäftigen.

Der Eintritt zu dieser Abendveranstaltung ist kostenlos.

Die Schule des Sehens veranstaltet einmal pro Jahr zu Ehren des Mainzer Kulturdezernenten und Gründungsmitglieds der Vereinigung der „Freunde der Universität Mainz e.V.“ Michel Oppenheim (1885–1963) einen besonderen Vortragsabend, zu dem international renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler eingeladen werden.

Fake News haben Tradition – Zur Generierung falscher Nachrichten in Schrift und Bild (nicht nur) in der Antike

Unter diesem Titel wird vom 3. Mai bis 7. Juni 2018 in der Schule des Sehens eine interdisziplinär (Altes Testament, Altorientalische Philologie und Klassische Archäologie) erarbeitete Ausstellung zu sehen sein, die zeigt, dass Fake News keine Erfindung der Moderne sind. Die Exponate reichen von Babel bis Rom, von der Bibel bis zur Akropolis.

Zu besichtigen ist die Ausstellung im genannten Zeitraum jeweils dienstags und mittwochs von 12 bis 14 Uhr sowie donnerstags von 14 bis 16 Uhr und nach Vereinbarung.

Die Vernissage findet statt am 2. Mai, 18 Uhr im Hörsaal P 3 (Philosophicum, Jakob-Welder-Weg 18) mit einem Vortrag von Univ.-Prof. Dr. Tanjev Schultz (Mainz) zum Thema „Alles fake? Zur Geschichte von Wahrheit und Täuschung in der öffentlichen Kommunikation und im Journalismus“.

Weitere Sonderveranstaltungen finden Sie unter: www.facebook.com/fakenewshabentradition/

Zur Ausstellung sowie den damit zusammenhängenden Veranstaltungen sind alle Interessierten herzlich eingeladen! Der Eintritt ist kostenfrei.

Blickfänger – Plakatkunst des frühen 20. Jahrhunderts


Das Institut für Kunstgeschichte und Musikwissenschaft (IKM) verfügt über eine wichtige Sammlung von originalen Plakaten, die einen besonderen Blick auf die Kunst des frühen 20. Jahrhunderts ermöglicht.

Eine Auswahl der bedeutendsten Stücke wird vom 07. Februar bis 25. April 2018 in der Schule des Sehens präsentiert und kann dort jeweils mittwochs von 13 bis 16 Uhr besichtigt werden.

Zusätzlich finden am 07. März und 18. April ab 13 Uhr zwei Aktionstage statt, an denen jeweils das studentische Kuratorenteam in der Ausstellung führt und der Kunsthistoriker Dr. Heiko Damm um 16 Uhr einen Vortrag zur Geschichte des Plakats vom Ersten Weltkrieg bis 1933 hält.

Die Vernissage findet am 31. Januar, 16 Uhr und die Finissage am 25. April, 14 Uhr statt.

Zu diesen Veranstaltungen sind alle Interessierten herzlich eingeladen! Der Eintritt ist kostenfrei.

Flyer mit Programm (als PDF)

Wissenschaftliche Table Ronde zur Vermittlung von Antike am 12. Januar 2018

Die Ausdifferenzierung der altertumswissenschaftlichen und kunsthistorischen Disziplinen in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde von einer theoretischen Diskussion um ihre Vermittlung begleitet.

Die Standpunkte „Erst erfreuen, dann belehren“ und „Sehen lernen“ markieren dabei nur zwei Pole, die das Selbstverständnis der Museen und den Anspruch an die Vermittlung von Antike im weitesten Sinn definierten.

Die Table Ronde widmet sich den Fragen nach der Beteiligung einzelner Akteure an diesem Vermittlungsprozess sowie nach der praktischen Umsetzung ihrer Forderungen. Sie bietet Gelegenheit, das interdisziplinäre Potential der Fragestellung auszuloten.

Die Teilnahme an der Table Ronde ist kostenfrei. Interessierte Zuhörer*innen werden aber aus organisatorischen Gründen um Anmeldung unter schollme@uni-mainz.de bis spätestens 08. Januar 2018 gebeten.

Flyer zur Veranstaltung als PDF-Datei

Rosenfest in der Schule des Sehens am 05. Juli 2017

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde der Schule des Sehens,

im Namen von Frau Professorin Oy-Marra und Herrn Dr. Brandtner laden wir Sie sehr herzlich für Mittwoch, den 05. Juli 2017, ab 18:00 Uhr in die Schule des Sehens ein.

An diesem Abend wird der Präsident unserer Universität die Außenanlage feierlich eröffnen und in diesem Zusammenhang der Stifterin von Rosenbeet und Bronzefigur, Frau Univ.-Prof. Dr. Elisabeth Gateff, sehr herzlich danken.

Zu diesem besonderen Anlass wird es ein kleines Rahmenprogramm (Kurzvorträge sowie Musik rund um das Thema "Rosen") sowie Erfrischungen und einen Imbiss geben.

Interessierte mögen sich bitte zwecks genauerer Planung bis spätestens 30. Juni 2017 per E-Mail (schollme@uni-mainz.de) anmelden.

INTER.VIEW – Perspektiven auf aktuelle Fotografie im Senegal und in Mali. 10. Mai (Vernissage) – 12. Juli (Finissage) 2017

In einem interdisziplinären Dialog von Kunstgeschichte und Ethnologie präsentieren Studierende der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ausgewählte Positionen zeitgenössischer Fotografen und Fotografinnen aus Westafrika. Ausgehend von den Ergebnissen eines bereits 2011 begonnenen Forschungsprojekts Bärbel Küsters (TU Berlin) stellen sie Überlegungen zu den Themen, den Umsetzungen und dem kulturellen Stellenwert der Fotografie in Mali und im Senegal an, deren Akteure und Institutionen vor allem in den urbanen Zentren Bamako und Dakar seit den 1990er Jahren vermehrt international agieren.

In den Mittelpunkt rückt dabei gleichermaßen die Frage nach der Ausprägung eines in den Aufnahmen tradierten Bildes afrikanischer Lebensrealität(en) sowie die selbstreflexive Beschreibung des persönlichen, durch den Standort Mainz geprägten Blicks auf die Fotografien. Zu Wort werden außerdem die Fotografen und Fotografinnen selbst kommen, welche sich zwischen 2011 und 2014 im Rahmen von Bärbel Küsters Projekt zu ihrer Praxis äußerten.

Ein ebenfalls von den Studierenden initiiertes Rahmenprogramm führt die angestoßenen Diskussionen in kulturellen und wissenschaftlichen Veranstaltungen fort.

Der Eintritt zur Ausstellung und zu den Veranstaltungen des Rahmenprogramms ist kostenfrei. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Vernissage

Mittwoch, 10. Mai 2017, Eintritt ab 17:00 Uhr mit Sektempfang und Programmbeginn um 18:15 Uhr

Öffnungszeiten der Ausstellung INTER.VIEW

Dienstag 17:00 – 20:00 Uhr
Mittwoch 12:00 – 16:00 Uhr
Donnerstag 17:00 – 20:00 Uhr (nicht am 25. Mai und 15. Juni)

Rahmenprogramm

23. Mai 2017
Grillabend vor der Schule des Sehens – ab 20:00 Uhr

01. Juni 2017
Vortrag von Prof. Dr. Linda Hentschel (Kunsthochschule Mainz) und Prof. Dr. Kerstin Brandes (Universität Oldenburg): SCHWARZE FOTOS WEISSE BLICKE - Warum die Fotogeschichte Critical Whiteness Studies braucht – ab 18:15 Uhr

06. Juni 2017
Grillabend vor der Schule des Sehens – ab 20:00 Uhr

22. Juni 2017
Filmvorführung – ab 18:00 Uhr

06. Juli 2017
Workshop von Kaja Adu und Verena Honkomp-Wilkens: Othering im Ausstellungskontext – ab 14:30 Uhr

Flyer zur Vernissage als PDF
Flyer zu Ausstellung und Rahmenprogramm als PDF

Vortrag am 02.02.2017: „Fremd und doch vertraut. Gesicht und Angesicht im Wandel der Zeiten und Medien“

Am Donnerstag, 02. Februar 2017, 18:15 Uhr, wird Frau Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Sigrid Weigel aus Berlin zum Thema „Fremd und doch vertraut. Gesicht und Angesicht im Wandel der Zeiten und Medien“ sprechen.

Frau Professorin Weigel ist eine der renommiertesten deutschsprachigen Literatur- und Kulturwissenschaftlerinnen. Bis zu ihrer Emeritierung war sie Direktorin des Zentrums für Literatur- und Kulturforschung Berlin (ZfL) sowie Vorstandsvorsitzende der Geisteswissenschaftlichen Zentren Berlin und Professorin an der Technischen Universität Berlin.

Der Eintritt zu dieser Abendveranstaltung ist kostenlos.

SPIEL BAR – 16.01. bis 08.02.2017

Die Werkschau zeigt Spielprototypen, die während eines Praxisworkshops von Masterstudierenden der Theaterwissenschaft unter Anleitung von Robin Hädicke (MACHINA EX) konzipiert wurden. Spielbare Protoypen sind die Meilensteine jeder Spielentwicklung. Zusätzlich werden vier unterschiedliche LIVE Games präsentiert.

Während der regulären Öffnungszeiten ab 17.01. bis 08.02.2017, immer Montag bis Mittwoch, 16:00-18:00 Uhr können die "Campus Games" gespielt und die Spielprototypen als Exponate bestaunt werden. Interessenten können dann gerne einfach vorbei kommen.

Während der Eröffnungsfeier am 16.01. ab 18:00 Uhr und an den beiden zusätzlichen "Live Game" Tagen, dem 25.01. und dem 31.01., werden weitere Spielmöglichkeiten, zwei "Remote Escape Games" angeboten. Da die Mitspielmöglichkeiten hierbei sehr eng begrenzt sind, müssten sich Interessenten bitte vorab per Mail bei Dr. Stefanie Husel (husel@uni-mainz.de) melden. Wer zu diesen Terminen einfach nur da sein und die Exponate betrachten möchte, braucht sich dagegen nicht anzumelden.

Für weitere Informationen beachten Sie bitte den Flyer.

Alle Interessierten sind sehr herzlich eingeladen!
Der Besuch der Werkschau sowie die Teilnahme an den Spielen sind kostenfrei.